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28.05.2019

Digitale Transformationen mit Leidenschaft und Expertise

Seit April 2019 gibt es ein neues Gesicht bei UID München: Als Director Business Transformation ist Armin Vakili nicht nur für alle vertrieblichen Aufgaben in München zuständig. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen mit Business Transformation treibt er auch die Adaption und die Weiterentwicklung unseres Dienstleistungs-Portfolios voran. Er unterstützt die Agilisierung des Unternehmens und begleitet die UID-Teams dabei, marktrelevante Vertriebsaktivitäten auszubauen. Im Gespräch wird sofort klar: In dieser Rolle hat Armin einiges vor und das mit einer ordentlichen Portion Leidenschaft und Begeisterung. Welche Ziele er bei UID hat, was er davor gemacht hat und auch ein paar persönliche Insights verrät er uns in einem Interview.

Armin, erzähl doch mal, was treibt Dich zu uns?

Ich habe mich in der Vergangenheit intensiv mit ganzheitlichen agilen Liefermodellen auseinandergesetzt und durfte mit namhaften internationalen Design-Agenturen nachhaltige und integrierte Lösungen für Kunden aus aller Welt schaffen. Zuletzt war ich bei Accenture Interactive, wo ich für die strategische Planung, Umsetzung und Implementierung digitaler Lösungen und der dazugehörigen Operating Modelle verantwortlich war und Kunden bei ihrer agilen Transformation unterstützt habe. Der Bedarf für derartige Transformations-Dienstleistungen war nicht nur bei Großkonzernen spürbar groß, sondern hatte auch den deutschen Mittelstand erreicht. Deswegen habe ich mich gefragt, wie Dienstleistungen und passende Strategien für diese Zielgruppen aussehen müssen. Die Frage ist: Welcher Ansatz zur Implementierung agiler Geschäftsmodelle im Mittelstand ist der richtige, um intrinsisch motivierte Veränderung voranzutreiben und – auch im internationalen Wettbewerb – die nötige Relevanz am Markt beizubehalten? UID ist in diesem Kontext ein gutes Beispiel: Wir setzen uns mit den Herausforderungen und Konsequenzen der neuen digitalen Welt auseinander und haben bereits selbst mit der agilen Umstrukturierung begonnen. Da will ich dabei sein und zusammen mit meinen neuen Kollegen einen integrierten Ansatz für das UID Operating Modell vorantreiben, um unser aktuelles Portfolio zu schärfen und neue digitale UI-Dienstleistungen zu schaffen.

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Klingt, als hättest Du eine richtige Vision vor Augen. Wie kann ich mir das konkret vorstellen?

Da muss ich ein bisschen ausholen: Mich beschäftigt – neben meiner Leidenschaft für agile Themen – seit längerem das Thema Distributed Sensoric. Die Vorstellung, dass alles um uns herum in Zukunft von Sensoren gesteuert werden kann, begeistert mich einfach. Das kann zum Beispiel eine neue UI-Lösung zur Steuerung des Heim-Umfeldes sein. Physikalische Schalter können von einem KI-gesteuerten Sensor-Lack ersetzt werden, welcher zwischen der Berührungs-Intensivität einzelner Bewohner unterscheiden und individuelle Einstellungen im Connected Home treffen kann.

Oder die interaktive Innenausstattung eines Fahrzeugs, die Passagiere aufgrund ihres digitalen Footprints erkennt und sich den Präferenzen anpasst, um die Reisezeit für den Nutzer so angenehm wie möglich zu gestalten (Mood, Interfaces, Tempo, Temperatur, Arbeitsmaterialien etc.). Das sind zwei Szenarien, die uns aufzeigen, welche Herausforderungen und vor allem Möglichkeiten im Bereich Connected und Distributed Sensoric stecken. Das ist ein schier endloses und extrem spannendes Zukunftsfeld… 

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Hier bei UID haben wir UXler, Wissenschaftler, Designer, Psychologen, Software Entwickler, Ethnologen und viele mehr, die sich seit über 20 Jahren mit smarten User Interfaces und HMIs beschäftigen und mehr als eine Million Stunden Hands-On Projekterfahrung haben. Ich glaube, dieses Team besitzt die nötige Expertise, um derart komplexe Fragestellungen der zukünftigen Welt auf den Prüfstand zu stellen und smarte Interaktions-Systeme und Services für und mit dem Mittelstand zu entwickeln. Kombiniert mit neuen Methoden und Tools ist das aus meiner Sicht ein perfektes Ecosystem – meine Vision.

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Okay, ich merke schon, Du hast Großes vor. Dabei spüre ich besonders Deine Leidenschaft und Begeisterung. Ist das generell ein wichtiger Aspekt für Dich?

Ja, genau darum geht es und davon profitieren auch unsere Kunden. Die Leidenschaft für das, was wir tun ist der Funke, den wir zu einem Feuer entfachen müssen. Dafür brauchen wir nur die richtigen Leitfiguren in unseren Teams und eine gemeinsame Vision, dann entsteht die Mission automatisch. Wenn wir uns die Praxis erfolgreicher digitaler Unternehmen genauer ansehen, merken wir, dass das Top-Down-Prinzip schon lange ausgedient hat und dass diese Firmen durch das konstruktive und leidenschaftliche Miteinander so erfolgreich geworden sind. Flache Hierarchien und Freiräume tun ihr übriges und fördern Kreativität und Begeisterung.

Genug von digitalen Transformationen – was begeistert Dich in Deiner Freizeit?

Viel Freizeit habe ich nicht, da ich beruflich viel unterwegs bin. Das ist aber nicht schlimm, denn mein Beruf gehört zu meiner Leidenschaft. Auch in meiner freien Zeit engagiere ich mich gern als Speaker und Dozent zu allen möglichen Themen rund um die digitale Transformation. Am meisten begeistert mich aber ganz klar meine Tochter. Jede freie Minute verbringe ich mit ihr. Und auch wenn ich unterwegs bin, haben wir jeden Abend ein Facetime-Date, sprechen über den Tag und erzählen uns gegenseitig, was wir alles erlebt haben. Ansonsten interessiere ich mich für Kunst, Museen, Basketball, meine PS4 und verbringe an ruhigen Tagen viel Zeit mit meinem Hund in der schönen Natur von München.

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Das Interview führte Roxanne Oestergaard.

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Über Armin

Armin ist als Sohn eines iranischen Ingenieurs und einer österreichischen Bänkerin im Mittleren Osten aufgewachsen und hat dort bereits früh lernen müssen, Lösungen für Probleme jeglicher Art zu finden – bis heute. In den vergangenen 17 Jahren hat er bei Unternehmen wie Designit, Frog und Accenture agile IT-Strategien mit dem passenden Delivery Management entwickelt und umgesetzt. Dabei hatte er die Chance, mit großen Marken wie Ikea, Lidl, Lufthansa, Deutsche Telekom, Audi uvm. zusammenzuarbeiten und sie zu den Themen Innovations- und Transformationsmanagement zu beraten. Mit seinem Informatik- und Marketingstudium und als zertifizierter Agilist sowie Agile Coach hat er die besten Voraussetzungen, Innovationen und Transformationen zu entwickeln und voranzutreiben.