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25.09.2019

Mit User Research zur optimalen UX

Entscheidend für den Markterfolg eines Produkts ist, dass Nutzer sich dafür begeistern können. Um gute Usability und positive User Experience (UX) zu erreichen, lohnt es sich, seine Nutzer frühzeitig kennenzulernen und sie in die Entwicklung miteinzubeziehen. Das Stichwort hierfür – User Research. Unser Experte Jan engagiert sich für den Arbeitskreis „User Research“ der German UPA und hat bei der kürzlich erschienenen  Fachschrift zu diesem Themengebiet mitgewirkt.

Im Berufsverband der Deutschen Usability und UX Professionals, die German UPA, kommen verschiedene Arbeitskreise zusammen. Sie unterstützen UX-Profis bei ihrer Arbeit und gestalten das Berufsbild entscheidend mit – so auch der Arbeitskreis „User Research“. User Research ist ein unabdingbarer Baustein in der nutzer- und kundenorientierten Produktentwicklung. Mit seiner Fachschrift kämpft der Arbeitskreis für mehr Bewusstsein und Verständnis: Was ist User Research überhaupt? Wie entwickelt man mit User Research erfolgreiche Produkte? Und wie sieht das Ganze in der Praxis aus? Mit den Antworten auf diese und noch mehr Fragen erhaltet Ihr einen wertvollen Leitfaden, wie Ihr Nutzerstudien optimal einsetzen könnt. Wir verraten Euch schon jetzt, wie Ihr an die Fachschrift kommt und was Euch darin erwartet. Fangen wir mit den Grundlagen an …

Was ist User Research?

User Research stellt den Kontakt zu den wichtigsten Personen in einem Produktentwicklungs-Zyklus her – den Nutzern. Qualifizierte Experten klären Ziele, Aufgaben, Bedürfnisse, Probleme und Anforderungen der Nutzer. Sie erstellen Konzepte und Prototypen und evaluieren sie mit den Anwendern. Daraus leitet der Experte wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung von nutzerfreundlichen Produkten ab, egal ob es um das Entwickeln von Innovationen oder die Weiterentwicklung bereits bestehender Produkte geht. Nutzerzentrierung entsteht, wenn User Research als fester Bestandteil in einem iterativen Gestaltungsprozess eingesetzt wird. Und genau dann entwickeln Unternehmen hochwertige, kosteneffiziente und erfolgreiche Produkte und Services. Das Beste daran: Sie schaffen positive Erlebnisse für ihre Nutzer – eben UX.

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Praktische Tipps inklusive

In der Fachschrift bekommt Ihr nicht nur Basiswissen, sondern auch Tipps für die Praxis.

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Die Fachschrift liefert Dir zum Beispiel eine Auswahl an wichtigen User-Research-Methoden und Du erfährst, welche Du wann am besten einsetzt: Eine „Fokusgruppe“ etwa eignet sich einerseits, um vorhandene Ideen und Konzepte zu bewerten. Andererseits lassen sich aber auch Bedürfnisse der Teilnehmer aufdecken. Eine „Fokusgruppe“ durchzuführen, dauert ein bis zwei Stunden.

Researcher stoßen häufig auf Vorurteile gegenüber ihrer Arbeit. Wie Ihr darauf am besten reagiert, könnt Ihr ebenfalls nachlesen. Immer wieder heißt es zum Beispiel: „Wir haben keine Ressourcen für User Research.“ In der Tat kann man mit User Research sogar Ressourcen sparen, da Entscheidungen durch die empirische Wissensgrundlage und Argumentationshilfen beschleunigt werden.

Qualitativ hochwertige User Research kann auch dabei helfen, mit veralteten Denkmustern umzugehen. Qualitätskriterien für gute User Research beschreiben beispielsweise die Repräsentativität und die Effizienz. Meist bringt es nichts, anstatt echter Nutzer „Stellvertreter“ in User-Research-Aktivitäten einzubeziehen. Manchmal kann aber auch genau das der richtige Weg sein – es liegt eben in der Kompetenz des Researchers, das effizienteste Vorgehen auszuwählen. Maßnahmen machen sich dann bezahlt, wenn sie an den Projektkontext angepasst und ihre Grenzen klar kommuniziert sind.


Ready, steady, go! Mit User Research habt Ihr die Chance, direkt aus erster Hand zu lernen – und zwar genau von den Menschen, für die Ihr Produkte gestaltet.

Neugierig geworden?

Die vollständige Fachschrift erhaltet Ihr als PDF über die Website der German UPA.

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