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05.02.2019

Meet Selena & Vera: UX Praktikantinnen im Gespräch

Was machen eigentlich unsere Praktikanten? Kaffee kochen? Datenpflege? Kopierarbeiten? Von wegen! Selena und Vera, Praktikantinnen im UX Design, erzählen in einem Interview von sich und ihren Aufgaben und geben wertvolle Tipps für ein cooles Praktikum.

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Selena, 22 

Sie kommt aus der Nähe von Ravensburg und studiert Digital Media Design an der HS Ravensburg-Weingarten. Immer dabei ist ihr Notizbuch. Darin schreibt sie alles auf, was ihr wichtig ist. Das Praktikum beschreibt sie als aufschlussreich, vielfältig und spannend.

Vera, 21

Die gebürtige Nürnbergerin studiert Interaktionsgestaltung an der HfG Schwäbisch Gmünd. Vera kann nur schwer auf ihre geliebten Kopfhörer verzichten. Aktuell steht sie total auf Podcasts. Das Praktikum beschreibt sie als interessant, freundlich und bestätigend.

Selena und Vera, erzählt mal! Was macht Ihr bei UID? Und was macht Euch dabei besonders viel Spaß?


Selena: Mein Interesse hat sich hier ziemlich schnell in Richtung Konzept verlagert. Zuerst habe ich Nutzertests protokolliert. Jetzt darf ich sogar mit zu Kunden, bin bei Interviews vor Ort dabei und werte sie anschließend aus. Das finde ich ganz schön cool, vor allem, weil ich das vorher noch nicht so auf dem Schirm hatte. Der Bereich Konzept nimmt in meinem Studium nämlich nur einen kleinen Teil ein. 

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Vera: Bei mir ist es eher andersherum. Ich mache viel Konzept im Studium und hier kümmere ich mich hauptsächlich um grafische Lösungen. Im Grunde setze ich da an, wo Selena aufhört, was aber nicht heißt, dass wir keine Überschneidungspunkte haben. Schon im Studium habe ich gelernt, nicht zwischen Konzept und Design zu unterscheiden, beides gehört zum Prozess. Und das ist hier genauso.

Selena: Ich mache natürlich auch viel Design. Vera und ich animieren zum Beispiel gerade einen internen Automotive Show Case und Icons baue ich auch immer zwischendurch (lacht). Wir haben also immer was zu tun und bekommen von allen Bereichen etwas mit. Das macht mir besonders viel Spaß.

Vera: Ja, das stimmt. Was ich am besten dabei finde, ist der Flow, in den man kommt, wenn man sich zusammen mit einem Team in ein Projekt reindenkt und Lösungen findet. Am Ende weiß man dann, wofür man seine Aufgaben erledigt hat – das ist das coolste.

Na, das klingt doch gut, dann sammelt Ihr viele Erfahrungen und könnt einiges mitnehmen für die Zukunft, oder? Wie geht es denn für Euch weiter?


Vera: Ja klar. Am meisten nehme ich für meine Arbeitsweise mit: Wie gehe ich Projekte an, strukturiere sie und ziehe sie durch? Wie arbeiten eigentlich Experten? Wie kommuniziere ich mit meinem Team? Das gehört alles zur Praxis und ist genau das, was einem im Studium nur schwer vermittelt wird.


Selena: Mir geht es ähnlich. Darüber hinaus habe ich hier auch bemerkt, welche Skills mir noch fehlen. Mein Studium ist bald zu Ende und eigentlich wollte ich keinen Master machen. Aber um meine Fähigkeiten, die mir besonders für Konzepte noch fehlen, weiterauszubauen, ziehe ich das jetzt immer mehr in Betracht. Zuerst muss ich aber noch meine Bachelorarbeit schreiben – das mache ich wahrscheinlich auch bei UID. Und dann möchte ich noch ins Ausland, am liebsten nach Skandinavien. Ob für den Master oder einfach so, weiß ich noch nicht. Direkt nach dem Praktikum mache ich aber erstmal einen Roadtrip in Richtung Frankreich und klappere Trier, Metz und noch mehr Ecken in der Gegend ab.


Vera: Ich liebäugele gerade mit der Nordküste von Spanien – aber nur für einen Urlaub. Ob ich meinen Master auch an der HfG mache oder ob es mich woanders hin verschlägt, habe ich noch nicht geplant. Ich habe aber auch noch ein Jahr Zeit, mir das zu überlegen. Dann bin ich fertig mit meinem Studium.

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Wenn man Euch so zuhört, bekommt man den Eindruck, als hättet Ihr eine gute Zeit hier. Welche Tipps gebt Ihr anderen Bewerbern oder Praktikanten mit auf den Weg?


Vera: Auf jeden Fall. Wir wurden richtig gut aufgenommen. Alle hier sind total nett und man hat das Gefühl, als wäre man von Anfang an Teil des Teams. Mein Tipp für Bewerber: Unterschätzt bei so einem Unternehmen wie UID nicht die visuelle Aufmachung eurer Bewerbung. Und generell sollte man sich im Praktikum ruhig was trauen und sich in anderen Bereichen ausprobieren. Genau dafür ist es nämlich da.

Selena: Im Bewerbungsgespräch sollte man natürlich sein, sich nicht verstellen und zeigen, was man kann. Im Praktikum selbst ist es gut, offen und kommunikativ zu sein. Wenn man sagt, worauf man Lust hat, bekommt man auch die Chance, genau das zu machen. Und: Alles mitnehmen, was geht!


Das Interview führte Roxanne Oestergaard.

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