Group 3 Copy
0 Ergebnisse
Schließen
10.12.2021

Produkte und Services entwickeln und erdenken: Vorgehen im Überblick

Design Sprint, Discovery Sprint, Futures Thinking – welcher Innovationsprozess liefert welches Ergebnis? Wir zeigen Euch, womit ihr Eure Produkte und Services weiterentwickelt und neue Markterfolge schafft.

Es ist eine enorme Herausforderung, innovative Produkte und Services zu entwickeln: Mit den neuesten Technologien im Hinterkopf müssen Wettbewerber beobachtet, Märkte erschlossen und Bedürfnisse der Nutzenden vorhergesehen werden. Wer hier den Überblick behalten will, muss wissen, wie er welches Ziel erreicht. Wir stellen drei wichtige Prozesse für die Entwicklung von Produkten und Services vor.

Vorhang auf für die Zukunft

News CB Methoden der Zukunftsforschung 01 dt 935

Der Design Sprint ist ein klar strukturierter Prozess mit definierten Methoden, der in fünf Tagen zu greifbaren, evaluierten Lösungen von Verbesserungen oder neuen Ideen führt.

Im Discovery Sprint wird eine Produktvision innerhalb von vier bis acht Wochen konkretisiert und anhand eines Prototyps auf die Realisierbarkeit und die Erfüllung der Nutzendenbedürfnisse getestet.

Futures Thinking sucht nach neuen, innovativen Antworten. Die für ein Unternehmen relevante Vision wird durch eine prototypische Umsetzung erlebbar und ermöglicht dadurch fundierte Strategieentscheidungen.

Weitere Unterschiede

News CB Methoden der Zukunftsforschung 02 dt 935

Die wichtigsten Unterschiede fallen ins Auge: Während Design und Discovery Sprint auf das Hier und Jetzt bezogen sind, hebt sich Futures Thinking von der aktuellen Situation ab und blickt auf Trends und die zukünftige Rolle des Unternehmens.

Beispiel Supermarkt: Im Design Sprint wird ein Feature der zukünftigen neue Kundenapp entwickelt und getestet. Im Discovery Sprint wird das Erlebnis der Nutzenden beim Einkaufen unter die Lupe genommen und daraus eine neue Art des Einkaufens entwickelt und getestet. Beim Futures Thinking wird das Einkaufen in zehn Jahren erlebbar gemacht.

Es lohnt sich also, zunächst vom Ziel her zu denken: Wie weit wollen wir gehen? Brauchen wir den ganz großen Wurf oder reichen uns aktuell kleine Verbesserungen? Auf welchem Stand ist unsere Produktentwicklung? Mit der Antwort auf diese Fragen fällt die Wahl des richtigen Vorgehens leichter.