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18.06.2018

Studie: Augmented Reality bietet großes Potenzial für die Medizin

Wie kann Augmented Reality die Arbeit von Ärzten im Operationssaal unterstützen? Antworten darauf liefert unsere Studie zum Thema „Augmented Reality in der Medizin“. An der Online-Umfrage nahmen 19 medizinische Fachkräfte teil. Die Kernergebnisse der Studie zeigen, dass Augmented Reality (AR) noch nicht im medizinischen Alltag angekommen ist. Aus Sicht von Ärzten hat sie jedoch großes Potenzial, ihre Arbeit sicherer und effizienter zu gestalten. Die größten Bedenken zeigten die Studienteilnehmer bezüglich der Kosten und inwieweit diese vom Nutzen gerechtfertigt werden. Die Studie könnt Ihr auf uid.com kostenlos herunterladen.  

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AR als neue Technologie

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Augmented Reality bisher kaum in der Medizin eingesetzt wird: 42 Prozent der Studienteilnehmer kennen sich nur wenig mit der Technologie aus. Zudem hat nur etwa die Hälfte der Teilnehmer Augmented Reality schon einmal genutzt; im medizinischen Kontext sind es sogar nur 30 Prozent. Deshalb ist es umso wichtiger, die Augmented-Reality-Anwendungen benutzerfreundlich zu gestalten, um dadurch den Einstieg zu erleichtern. 

Vorteile von AR

Alle Studienteilnehmer sind der Meinung, dass die Medizin neue Technik braucht und Augmented Reality eine große Chance für die Medizinbranche ist: In Operationen kann sie Chirurgen beispielsweise unterstützen. In der Ausbildung und Forschung lassen sich komplexen Eingriffe realitätsnah simulieren und üben. Aus Sicht der Teilnehmer bietet ein Augmented-Reality-System insbesondere die Vorteile, sicherer (14 von 19 Antworten) und effizienter zu arbeiten (11/19) sowie im OP Hilfestellungen und Rückmeldungen zu erhalten (11/19). 

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Mehrwert erkennbar machen

Die größten Bedenken der Studienteilnehmer liegen beim Kostenfaktor im Verhältnis zum Nutzen. Der Nutzen der Technologie in der Medizin muss daher deutlich erkennbar sein, um die Kosten zu rechtfertigen. Auch das Thema Datenschutz und die Einhaltung von Hygienestandards betrachten die Teilnehmer kritisch. 

Projekt HoloMed

Die Studie ist Teil des Forschungsprojekts HoloMed. In dem Projekt entwickeln wir eine Augmented-Reality-Anwendung, die Neurochirurgen bei Ventrikelpunktionen unterstützt. Dabei sollen Mediziner während einer Operation virtuelle Informationen wie CT- oder MRT-Bilder zur Verfügung gestellt bekommen. Diese werden passgenau über den Körper des Patienten eingeblendet, um den Arzt bei der Lokalisierung der Ventrikel im Gehirn zu unterstützen und die OP dadurch effizienter und sicherer zu gestalten.

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