Mit Usability bewegt sich was – UID coacht Mitarbeiter der ETAS Group
Seit 2005 berät die User Interface Design GmbH (UID) den Automobilzulieferer ETAS. In enger Zusammenarbeit steigern UID und ETAS das Usability-Know-How und die Usability-Akzeptanz im Unternehmen. Ob Schulungen, Wissensmanagement-Wiki oder Personas – eine Vielzahl von Handwerkzeugen unterstützt die ETAS-Mitarbeiter beim dauerhaften und nachhaltigen Verankern der benutzerzentrierten Gestaltung in der Produktentwicklung.
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Der Hintergrund
Die ETAS Group bietet namhaften Automobilherstellern und -zulieferern Werkzeuge für die Entwicklung und Diagnose von automobilen Steuergeräten. Die Software-Tools verkürzen Entwicklungszeiten, erhöhen die Softwarequalität und verbessern die Fehleranalyse bei Steuergeräten.
Die Ausgangslage
ETAS beabsichtigt die benutzerzentrierte Gestaltung dauerhaft in den Entwicklungsprozess zu integrieren. Variierende Vorstellungen vom Nutzer und unterschiedliches Wissen über Usability-Methoden erschwerten die konsequente Umsetzung von Usability-Maßnahmen im Entwicklungsprozess. Darüberhinaus fehlten durchgängige und schnelle Rückkopplungsmechanismen mit den Nutzern.
Die Ziele
Die Aufgabe der User Interface Design GmbH (UID) besteht darin,
- bei ETAS-Mitarbeiten eine gemeinsame Wissensbasis zu schaffen.
- ETAS beim dauerhaften und nachhaltigen Verankern der benutzerzentrierten Gestaltung im Entwicklungsprozess zu unterstützen.
- Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man mit Erfolgsprojekten („Success Stories“) verdeutlichen kann, dass sich Usability durch handfeste Vorteile auszahlt.
- Erkenntnisse über die Nutzer der ETAS-Werkzeuge zu gewinnen und zu einem einheitlichen Bild über die unterschiedlichen Nutzergruppen beizutragen.
- bei allen Detailfragen rund um die benutzungsfreundliche Gestaltung, aber auch bei konkreten Projekten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Die Vorgehensweise
- Schulungen: In regelmäßigen, mehrtägigen Schulungen vermitteln die UID-Experten ETAS-Mitarbeitern psychologische Grundlagen der Mensch-Maschine-Interaktion und führen in das Thema Usability ein.
- Wissensmanagement: Vom Layout bis zum Wording – ein ETAS-Wiki hält Richtlinien für die Interface-Gestaltung fest. Für ein produktübergreifendes, einheitliches Erscheinungsbild dokumentiert ein Styleguide verschiedene Patterns für Dialoge oder Interaktionsabläufe wie das Suchen und Filtern großer Datenmengen. Detaillierte Beschreibungen von Usability-Methoden runden das Angebot ab.
- Prozess- und Kommunikationsberatung: UID zeigt, wie das neu gewonnene Wissen in Entwicklungsprozessen verankert werden kann. Doch wie können ETAS-Mitarbeiter Kunden für das Thema sensibilisieren? Wie können sie ihr Usability-Knowhow effizient und verkaufsfördernd vermitteln? Das UID-Team bietet praxisnahe Tipps, wie ETAS mit schwierigen Kommunikationssituationen rund um Usability umgehen kann.
- Nutzungskontextanalyse: Die Usability Engineers von UID analysierten den Nutzungskontext für das Produkt MDA, einem Werkzeug zur Analyse von Messdaten. Darauf aufbauend erstellte das UID-Team Personas, also repräsentative Nutzer der Zielgruppe. Sie machen die Nutzer greifbar und ermöglichen so, die Produktentwicklung konsequent auf deren Bedürfnisse abzustimmen.
- Evaluation bestehender Produkte: In regelmäßig stattfindenden Online-Umfragen bewerten Nutzer die Benutzungsfreundlichkeit von ETAS-Produkten. Mit Hilfe der gewonnenen Daten überprüfen UID und ETAS, wie erfolgreich die Implementierung des benutzerzentrierten Gestaltungsprozesses ist. Die gesammelten Informationen geben wichtige Hinweise, wie ETAS die Produkte weiter optimieren kann.
Das Ergebnis
Die nachhaltige Etablierung von Usability in Unternehmensprozessen stellt ETAS vor neue Herausforderungen. Im Bereich Consulting & Training berücksichtigt UID die Gegebenheiten und Besonderheiten des Automobilzulieferers. So kann ETAS seine Stärken weiter ausbauen, Usability Engineering in den Arbeitsprozess einbinden und dadurch existierende Prozesse kontinuierlich verbessern. Benutzungsfreundliche Lösungen tragen langfristig dazu bei, die Marktposition von ETAS zu stärken.
Patrick Schick, Product Engineer bei ETAS, erklärt: "Seit 2005 bauen wir unsere Usability-Erfahrungen aus und haben gemeinsam mit UID Methoden und Tools eingeführt. Die Zusammenarbeit macht es möglich, methodisches Vorgehen auf unsere Bedingungen und Bedürfnisse maßzuschneidern. Dies unterstützt uns bei der Erstellung von Konzepten und bei der Gestaltung. So haben wir eine wichtige Grundlage für unser nutzerzentriertes Arbeiten geschaffen. UID wird uns auch weiterhin begleiten und uns in allen Fragen unterstützen, die sich beim Entwerfen von Interfaces stellen."
Projektreferenz aus dem Jahr 2009








