Software fit für den internationalen Markt machen

Wie können Unternehmen der Investitionsgüterindustrie ihre Software fit für den internationalen Markt machen? Antwort liefert der Leitfaden "Software-Internationalisierung". Er wird vom VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) herausgegeben. Unter Mitarbeit der User Interface Design GmbH (UID) ist eine Orientierungshilfe für die Entwicklung international einsetzbarer Softwarelösungen entstanden.

Unter Mitarbeit von UID gibt der VDMA den Leitfaden "Software-Internationalisierung" heraus. (Quelle: www.vdma.org)

UID und der VDMA zeigen, wie man Software für den globalen Markt fit macht.

06.05.2009 

Von der Anpassung der Farb- und Iconauswahl an lokale Anforderungen über unterschiedliche Leserichtungen bis hin zur Verwendung korrekter Darstellungsformate – ein Produkt fit für den internationalen Markt zu machen, bedeutet mehr als nur die Übersetzung der Bedienoberfläche. Wer neue Märkte erschließen und sich im globalen Wettbewerb behaupten will, muss sich der Herausforderung der Software-Internationalisierung stellen. 

Internationale Expertise von UID gefragt

Der Leitfaden "Software-Internationalisierung" wurde verfasst von den Mitgliedern des VDMA-Arbeitskreises Software-Internationalisierung. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Interface-Gestaltung industrieller Produkte war UID maßgeblich an dessen Entstehung beteiligt. Andreas Beu, Manager Industry Solutions bei UID, hat die Arbeit an der Publikation geleitet und Praxiserfahrung beigesteuert. "Kunden, die bis zu 30 Sprachen in ihre Software integrieren, sind bei UID keine Seltenheit. Unsere Kompetenz im internationalen Umfeld haben wir in den VDMA-Leitfaden eingebracht", erklärt er.

Software für den globalen Wettbewerb rüsten

Ein Produkt zu lokalisieren, bedeutet, es an die sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten der jeweiligen Nutzungsgebiete anzupassen. Dabei muss schon in der Entwicklung der Grundstein für die spätere Lokalisierung gelegt werden. Im Zuge der Internationalisierung müssen deshalb die Software-technischen Voraussetzungen für die Verwendung unterschiedlicher Sprachen, Schriften, Formate und Leserichtungen geschaffen werden. 

Die Gestaltung muss interkulturell funktionieren

Beim Layout der Bildschirmmasken sind die unterschiedlichen Lauflängen der Sprachen zu berücksichtigen. So sind beispielsweise Beschriftungen in finnischer, französischer oder russischer Sprache normalerweise länger als eine deutsche Beschriftung. Kulturelle Bedeutungsunterschiede von Farben und Zahlen spielen bei der Icongestaltung eine große Rolle. So sollte man in Japan die Anordnung von vier Elementen vermeiden, da das Zeichen für die Zahl vier auch Tod bedeuten kann. Dies sind nur einige der nützlichen Tipps und Praxisbeispiele, die der VDMA-Leitfaden für Hersteller industrieller Anwendungen bereithält. 

Internationalisierung kombiniert mit User Research

Bei ihren Projekten verbindet UID Wissen um Software-Internationalisierung mit weltweiten User-Research-Studien. Durch Usability Tests erhalten Hersteller wertvolle Hinweise für die Gestaltung erfolgreicher Produkte. Landestypische Anforderungen wie alltägliche Arbeitsregeln, Lerngewohnheit und Symbolverständnis der Nutzer erfährt man häufig erst bei Studien vor Ort. Als Mitglied der International Usability Partners (IUP) bietet UID Unternehmen Usability-Studien auf allen fünf Kontinenten. Das Netzwerk unabhängiger Usability-Unternehmen IUP garantiert dabei qualitativ hochwertige Dienstleistungen und eine schnelle, effiziente Projektabwicklung.
Der Leitfaden "Software-Internationalisierung" kann beim VDMA Verlag (www.vdma-verlag.com) für 48,- Euro (Mitglieder: 38,40 Euro) bestellt werden.

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