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10.05.2017

Hello, autonomes Parken! Wo soll's denn hingehen?

Wie interagieren Mensch und Maschine miteinander, wenn nicht der Fahrer, sondern das Auto selbstständig fährt? Ändert sich mit dem autonomen Fahren auch das Design unserer Autos? Diese und andere Fragen rund um die Zukunft der Mobilität diskutierten Ingenieure und Industriedesigner auf der diesjährigen VDI-Tagung "DES=ING" vom 24.–25.04.2017 in Stuttgart. Unter den Automotive-Visionären war auch UID. Gemeinsam mit unserem Kunden Bosch präsentierten wir den Prototyp eines intelligenten Parkassistenten – und gaben dem autonomen Parken ein Gesicht.

Ein Auto, das den Weg zur heimischen Garage lernt und dann eigenständig einparken kann? Technisch lässt sich dieser Komfort bei Bosch bereits realisieren. Um das hauseigene Park- und Manövriersystem aber testen und vor potenziellen Automotive-Kunden präsentieren zu können, musste ein echter fahr- und bedienbarer Prototyp her. 

Doch wie gestaltet man hochkomplexe Park- und Manövriersysteme, die Fahrer sicher und bequem bedienen können? Hier kamen die UID-Experten ins Spiel. In Teamarbeit entstand so ein Anzeige- und Bedienkonzept auf grafisch höchstem Niveau, das die technische Reife des Assistenzsystems optimal in Szene setzt und gleichzeitig bestmögliche Nutzungserlebnisse schafft. 


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So wird Parken zum positiven Nutzungserlebnis

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Nutzer entlasten

Um den Nutzer nicht unnötig zu überfordern, zeigt unser Parkassistent nur die Perspektiven und Funktionen an, die den Fahrer in der jeweiligen Situation bestmöglich unterstützen. Lästige Fahraufgaben wie das Ein- und Ausparken in engen Querparklücken kann das System komplett übernehmen. Der Fahrer steuert das Fahrzeug dabei entweder über das User Interface im Auto oder von außen mit dem Smartphone. 

Realitätsnah gestalten

Das Display unseres Parkassistenten haben wir im Hochformat ausgerichtet. So muss der Nutzer beim Parken oder Manövrieren nicht die Perspektive ändern, sondern kann sich wie im realen Leben auch nach vorne und hinten orientieren. 

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Teamwork makes the dream work 

Für die fachkundigen Teilnehmer der VDI-Tagung war das UID-Projekt mit Bosch vor allem ein gelungenes Beispiel für eine effektive und effiziente Zusammenarbeit. Die räumliche Nähe, der kollegiale Austausch auf Augenhöhe und das vernetzte Arbeiten in interdisziplinären Teams waren für das Projekt vorteilhaft. Als ausgewiesener Spezialist für User Interface Design begleitete UID das gesamte Projekt von der ersten Analysephase bis hin zur Programmierung des repräsentativen Prototyps mit Qt. 

In Arbeit: Parken 4.0

Aktuell arbeiten UID und Bosch gemeinsam an einer vollautonomen Version des Parkassistenten. Künftig wird das Fahrzeug Parkplätze suchen und ansteuern können, während der Fahrer schon längst beim Bäcker in der Schlange steht. Doch bevor autonome Fahrzeuge Einzug in unseren Alltag halten, müssen noch einige offene Fragen beantwortet werden. Damit sind nicht allein technische Aspekte gemeint. Vielmehr rückt der Faktor Mensch stärker in den Mittelpunkt.

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Wie muss sich ein autonomes Fahrzeug verhalten und kommunizieren, damit sich alle

Verkehrsteilnehmer wohl und sicher fühlen – Fahrer genauso wie
Beifahrer, Radfahrer und Fußgänger? Wie wird aus der Freude am Fahren
Freude am Gefahrenwerden? Wie kann das "richtige" Design autonomer
Fahrzeuge für mehr Vertrauen und Akzeptanz unter den Verkehrsteilnehmern
sorgen? UID nimmt sich dieser Fragen an und arbeitet gemeinsam mit
Bosch aktiv an Lösungen für diese Herausforderungen von
morgen.