UID zeigt Wohntrends der Zukunft

Was haben Möbelschreiner mit IT-Spezialisten gemeinsam? Bislang nicht viel. Das Netzwerkprojekt "Rooms and Intelligent SystemDesign" (RIDS) soll das nun ändern. Auf der Einrichtungsmesse imm cologne 2010 fiel der Startschuss für das intelligente Möbel der Zukunft, das Einrichtungs- und IT-Systeme in sich vereint. Als Experte für die Gestaltung interaktiver Produkte darf die User Interface Design GmbH dabei natürlich nicht fehlen.

Wohnzimmertische werden zu elektronischen Programmzeitschriften, Familienmitglieder kommunizieren über vernetzte Kissen oder steuern Licht und Raumtemperatur über den Fernsehsessel. Einst waren Tisch, Sofa und Schrank nur Einrichtungsgegenstände, auf denen Nutzer elektronische Geräte abstellten. Zukünftig werden Interaktions- und Steuerungsmöglichkeiten direkt in das jeweilige Möbel integriert. Die Interaktion zwischen Mensch und IT-System erfolgt dabei auf natürliche Art und Weise – über so genannte Natural User Interfaces. Das ist die Vision des Netzwerkprojekts "Rooms and Intelligent DesignSystems" (RIDS).

Vernetztes Wohnen von morgen

Mit der Veranstaltung "Vernetztes Wohnen" stellten EDNetwork und imm cologne die Initiative auf der Kölner Einrichtungsmesse im Januar 2010 vor. Dabei zeigte Andreas Beu, Manager Industry Solutions bei UID, in seinem Vortrag aktuelle Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten von Natural User Interfaces im digitalen Zuhause der Zukunft auf.

RIDS in Kürze

Ins Leben gerufen wurde RIDS von Hans-Helmut Esser, Architekt und Gründer des Instituts für Produktinnovation in Mainz – jetzt EDNetwork. Ziel des Projekts ist, Unternehmen der Einrichtungs-, Möbel-, Material-, Elektro- und ITK-Industrie an einem Tisch zusammenzubringen, um gestalterische und technologische Innovationen in neuen Produkten zu vereinen. Erste Ergebnisse präsentieren die Mitglieder des Projektes auf der imm cologne 2011.

Weitere Informationen

Natural User Interfaces ermöglichen eine natürliche Bedienung durch Wischen, Tippen oder Berühren.
Natural User Interfaces ermöglichen eine natürliche Bedienung durch Gesten (Quelle: www.astronomicalyear.com).
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Ob "Drehen", "Scrollen" oder "Verschieben" – die einzelnen Gesten sind intuitiv verständlich.
Ob "Drehen", "Scrollen" oder "Verschieben" – die einzelnen Multitouch-Gesten sind intuitiv verständlich.
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