Software-Internationalisierung als Schlüssel zum weltweiten Erfolg

Wie können Unternehmen ihre Software fit für den internationalen Markt machen? Dieser Frage gingen die User Interface Design GmbH (UID) und die DCC GmbH bei einem Infoabend gemeinsam auf den Grund. Zwei spannende Vorträge lockten rund 20 Kunden von UID und DCC am 11. Februar 2010 nach Ludwigsburg.

"Die Gäste konnten aus erster Hand erfahren, wie international erfolgreiche Bedienoberflächen aussehen und gestaltet werden. Die Veranstalter UID und DCC haben sich dabei sehr gut ergänzt – als Partner für User-Interface-Gestaltung und als Spezialist für Sprachanpassung", erklärt Gastgeber Andreas Beu, Manager Industry Solutions.
Zum Auftakt führte Professor Dr. Michael Burmester von der Hochschule der Medien in das Thema ein. Ob Icongestaltung, die unterschiedlichen Lauflängen von Schriften oder die Verwendung konkreter Datumsformate – gemeinsam beleuchteten die Referenten von UID und DCC die vielfältigen Aspekte der Software-Internationalisierung und ließen keine Fragen unbeantwortet.

Herausforderungen der Sprachen und Schriften meistern

Sven Just, Geschäftsführer von DCC: "Weltweit gibt es mehr als 6.500 Sprachen in sechs Schriftsystemen. Deren Darstellung ist eine Herausforderung – zum Beispiel im Bezug auf verschiedene Leserichtungen oder variierenden Platzbedarf." Wie man softwaretechnisch die Darstellung und Eingabe von den verschiedenen Schriften meistert und damit die Basis für eine erfolgreiche Internationalisierung schafft, präsentierte Sven Just in seinem Vortrag.

Localisation matters! Bedienoberflächen für die Welt

Ein Produkt fit für den internationalen Markt zu machen, bedeutet mehr als nur die Übersetzung der Bedienoberfläche. Andreas Beu erklärte an Praxisbeispielen wichtige Faktoren wie das Screenlayout oder die Gestaltung von Icons. So sollte man in Japan die Anordnung von vier Elementen vermeiden: Das Zeichen für die Zahl Vier kann dort "Tod" bedeuten. In Österreich wird ein PC nicht herunter-, sondern niedergefahren. Besonders kritisch ist die Darstellung von Gesten oder Körperteile: So gilt das Zeigen von Fußsohlen in arabischen Ländern als Beleidigung.

Multitouch hautnah erleben

International waren an diesem Abend auch die Snacks: Nach den Vorträgen gab es mediterrane und asiatische Leckereien. Die Besucher konnten sich noch über eine internationale Studie zur gestenbasierten Interaktion informieren. Eigene Gesten probierten sie dann direkt am Microsoft Surface-Tisch aus. Ein berührender Abend!

Weitere Informationen

Sven Just über die Herausforderungen von Sprachen und Schriften.
Sven Just über die Herausforderungen von Sprachen und Schriften.
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Andreas Beu über die Gestaltung international einsetzbarer User Interfaces.
Andreas Beu über die Gestaltung international einsetzbarer User Interfaces
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Kunden und Mitarbeiter von UID und DCC
Kunden und Mitarbeiter von UID und DCC
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Der Multitouch-Tisch Surface
Der Multitouch-Tisch Surface
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