Barrieren überwinden – Lebensqualität steigern: UID auf dem AAL-Kongress
Wie können die Herausforderungen des demografischen Wandels mit Hilfe von technischen Innovationen gemeistert werden? Diese Frage diskutierten mehr als 400 Experten auf einem Kongress für Ambient Assisted Living (AAL). Die User Interface Design GmbH (UID) zeigte vor Ort, wie man Assistenzsysteme benutzungsfreundlich gestaltet.
Hinter dem Begriff "Ambient Assisted Living" (AAL) verbergen sich Assistenzsysteme, die den Alltag im häuslichen Umfeld komfortabler gestalten. Vor allem älteren und hilfsbedürftigen Menschen ermöglicht AAL ein sicheres und eigenständiges Wohnen. Auf dem AAL-Kongress am 26. und 27. Januar 2010 in Berlin präsentierte UID, welche Anforderungen Nutzer an die technologischen Neuerungen stellen. Veranstalter war das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der VDE.
Wohnwelten für Senioren gestalten und testen
Den rund 400 Kongress-Teilnehmern stellte UID die Ergebnisse zweier AAL-Projekten vor: Im Projekt VAALID (Accessibility and Usability Validation Framework for Ambient Assisted Living Interaction Design process) gestaltet UID gemeinsam mit Partnern aus Europa eine Entwicklungsumgebung für AAL-Lösungen. Designer können so Assistenzsysteme kostengünstig und zeitsparend modellieren und in der virtuellen Realität auf ihre Alltagstauglichkeit überprüfen. Das UID-Team ermittelte die Anforderungen der künftigen Nutzer und konzipierte die Benutzungsoberfläche für die Entwicklungsumgebung. Die von UID entwickelten Interaktionskonzepte überzeugten: Äußerst nützlich und einfach bedienbar – so lautete das Ergebnis eines Usability Tests mit Designern.
Bedarfsgerechte Pflege-Roboter entwickeln
Das Ziel des Forschungsprojekts WiMi-Care (Förderung des Wissenstransfers für eine aktive Mitgestaltung des Pflegesektors durch Mikrosystemtechnik) ist es, Service-Roboter bedarfsgerecht zu entwickeln, zu produzieren und zu vermarkten. Ob beim Transport von Wäsche oder dem Verteilen der Medikamente – vor allem bei Routinetätigkeiten können Service-Roboter die Pflegekräfte entlasten. Das ergab die Anforderungserhebung von UID. Auf diesen Erkenntnissen aufbauend entwickelte das UID-Team Anwendungsszenarien und Interaktionskonzepte für zwei Robotermodelle.
VAALID wird von der Europäischen Union gefördert (FP7/2007-2013; Fördernummer 224309).
Träger von WiMi-Care ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Fördernummer 01FC08024-27).
Weitere Informationen

Bei den Projekten VAALID ...

... und WiMi-Care steht der Mensch im Zentrum der Wissenschaft.

Lebensqualität im Alter kann durch sinnvoll eingesetzte Technik gesteigert werden.
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