Arduino und Processing: UID im Werkstattgespräch an der Hochschule der Medien
Prototyping-Werkzeuge wie Arduino und Processing eröffnen neue gestalterische Dimensionen. Als Experte für das Design interaktiver Produkte ist die User Interface Design GmbH (UID) am Puls der Zeit und setzt innovative Konzepte mit diesen Technologien um. Einblicke in die Praxis gab nun Markus Knauer, Art Director bei UID, in einem Werkstattgespräch an der Hochschule der Medien Stuttgart.
Ob als Touchscreen-Anwendung oder in Form generativer Gestaltung: Im Studiengang Informationsdesign an der Hochschule der Medien (HdM) spielen neue Technologien für die Gestaltung interaktiver Medien eine immer größere Rolle. Als langjähriger Kooperationspartner der HdM nahm UID die Einladung von Ralph Tille, Professor für Design interaktiver Medien, gerne an: Unter dem Motto "Interaktives im Raum" bot Markus Knauer den Studierenden in einem Werkstattgespräch einen spannenden und praxisnahen Einblick in die Arbeit von UID.
Neue Möglichkeiten für Designer
"Die Umsetzung grafischer Entwürfe in eine digitale und dynamische Umgebung war bisher weitestgehend professionellen Programmierern vorbehalten", stellt Markus Knauer fest. "Innovative Entwicklungsumgebungen wie Arduino oder Processing bieten nun auch Designern ganz neue Ausdrucksformen." Dass der Einstieg in dieses Thema recht einfach möglich ist und welche interessanten Perspektiven diese neuen Technologien für das Design bieten, zeigte er den Studierenden an Beispielprojekten. So realisierte er eine interaktive Installation mit Processing, die Bewegungen des Nutzers in Echtzeit aufzeichnet und auf eine digitale Projektion überträgt. Das war die Basis für weitere Projekte, unter anderem im Bereich der generativen Gestaltung: Hier können Designer durch Programmcodes neuartige, variable und ästhetische Bildwelten entstehen lassen.
Neue Möglichkeiten für UID
Die Kenntnis von Technologien wie Arduino und Processing kommt auch bei UID zum Tragen: Markus Knauer präsentierte den Studierenden einen von UID entwickelten Hardware-Prototypen, der auf Basis eines Arduino-Boards realisiert wurde. Der Protoyp verbindet Produktdesign mit gestenbasierter Bedienung im Raum und öffnet Türen für neue und spannende Kundenprojekte. Im Anschluss an das Werkstattgespräch probierten die Studierenden den Prototypen selbst aus – ihr Feedback fiel äußerst positiv aus. "Der Einblick in die Projekte von UID war sehr spannend", fasst Anna Schäffler, Studentin im 6. Semester Informationsdesign, die Veranstaltung zusammen. "Eine tolle Anregung für innovative Gestaltungsprojekte im Studium, die durch diese neuen Technologien ermöglicht werden."
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Interaktion – diesmal zwischenmenschlich: Ralph Tille (HdM, links) im Gespräch mit Markus Knauer, Art Director bei UID.
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Markus Knauer sorgte mit spannenden Projekteinblicken und tollen Bildern für viel Gesprächsstoff.
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Processing macht’s möglich: Generative Gestaltung eröffnet neue, ästhetische Bildwelten.
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Markus Knauer realisierte eine interaktive Anwendung mit Processing.
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