Touch it, move it, scale it: Gestenbasierte Interaktion als Bedienung der Zukunft?
Warum wird die Bedienung per Fingerzeig immer beliebter? Ein Infoabend der User Interface Design GmbH (UID) ging dieser Frage auf den Grund. Rund 70 Gäste informierten sich in Vorträgen und probierten Produkte mit berührungsempfindlichen Oberflächen aus. Der Zuschauermagnet des Abends war der Surface-Tisch von Microsoft.
"Ein toller Abend. Das spannende Programm hat den Gästen gut gefallen", sagt Geschäftsführer Franz Koller. Zum Auftakt der Vorträge grüßte Werner Spec, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg, die Zuhörer. Im Anschluss nahmen zwei Vorträge gestenbasierte Interaktion genau unter die Lupe. Clemens Lutsch, User Experience Evangelist bei Microsoft Deutschland, sprach über die Vorzüge von "Natural User Interfaces". Nutzungsoberflächen haben sich von der Konsoleneingabe über die grafische Darstellung bis hin zur natürlichen Benutzung entwickelt. Aber nicht für jede Interaktion ist die Eingabe per Fingerzeig sinnvoll, manche Anwendungen können mit Maus und Tastatur schneller ausgeführt werden.
Touch it, move it, scale it
Es folgte ein Vortrag von Prof. Dr. Michael Burmester, Hochschule der Medien (HdM). Er präsentierte die aktuelle Studie "Touch it, move it, scale it". Gemeinsam mit UID untersuchte er und Christine Höflacher (HdM), wie unerfahrene Nutzer mit den unbekannten Interaktionstechniken eines Multitouch-Tisches umgehen. Wichtig war dabei die Frage, in welcher Weise die Nutzer Vorwissen einsetzen. Das Ergebnis: Der Surface ist geeignet für unerfahrene Nutzer und kann von "jung" und "alt" gleichermaßen ohne größere Schwierigkeiten genutzt werden.
Ein Highlight des Abends: der Surface-Tisch
Die Besucher überzeugten sich anschließend selbst davon, was der Multitouch-Tisch zu bieten hat. Verschiedene Anwendungen, darunter ein interaktives UID-Portfolio, wurden von den Gästen erforscht. Zusätzlich waren mehrere Geräte mit Touch-Displays der DATA MODUL AG und der SÜTRON electronic GmbH ausgestellt. Eines dieser Geräte bot dem Benutzer direktes Feedback auf sein Tippen durch einen haptischen Effekt: das Gerät vibriert kurz unter dessen Finger.
"Typograffiti" von Sebastian Schulz
Bei einem Glas Wein und Kleinigkeiten vom Buffett erforschten die Gäste dann die Ausstellung "Typograffiti" von Sebastian Schulz, Graffitikünstler und Designer bei UID. Die Werke zeigen Graffiti-Kunst, jenseits von bloßen Wandschmierereien. Das hat den Gästen gut gefallen. "Die Leute waren interessiert und haben viel gefragt. Ich habe mich über das positive Feedback sehr gefreut" so Sebastian Schulz.
Weitere Informationen

Kunden und Mitarbeiter von UID
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Clemens Lutsch über "Natural User Interfaces"
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Geschäftsführer Franz Koller und Oberbürgermeister Werner Spec
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Der Surface-Tisch
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"Typograffiti" von Sebastian Schulz
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