Medizinische Diagnostik einfach und verständlich gestalten
Eine neue Fachpublikation der User Interface Design GmbH (UID) beschreibt die intensive Kooperation von UID mit der Roche Diagnostics GmbH. Für die Software Thomas-Plot setze UID den benutzerzentrierten Gestaltungsprozess um – von der Erhebung von Anforderungen bis zur Programmierung der Anwendung.
In der Ausgabe 3/2007 der i-com, Zeitschrift für interaktive und kooperative Medien, ist ein UID-Fachartikel über „Innovative UI Entwicklung in der medizinischen Diagnostik“ erschienen. Das Thema der Publikation: Die Gestaltung einer neuartigen medizinischen Software zur Klassifizierung von Eisenmangel-Erkrankungen und zur Empfehlung geeigneter Therapien. In intensiver Zusammenarbeit hat UID diese Anwendung mit dem Namen Thomas-Plot für die Roche Diagnostics GmbH konzipiert und entwickelt.
Anwender setzten Maßstäbe in der Gestaltung
UID setzte die Software nach dem benutzerorientierten Entwicklungsprozess gemäß DIN EN ISO 13407 um. Spätere Anwender aus allen relevanten medizinischen Bereichen wurden von Beginn an in die Gestaltung einbezogen. Anforderungen an die Informationsdarstellung und Architektur ergaben sich aus Kontextinterviews. Zudem setzen die Usability Engineers die in der Ergänzungsnorm 60601-1-6 geforderte Dokumentation des Medical Safety Design schon in Teilen um.
Das Konzept bewährt sich in der Praxis
Die Thomas-Plot-Software fand eine hohe Akzeptanz bei der Vorstellung auf dem 27. Deutschen Krebskongress 2006 und etablierte sich mit der Einführung schnell als medizinische Standard-Software bei Eisenmangel-Erkrankungen. Die Software erlaubt vielen Ärzten nun, im klinischen Alltag punktgenau, therapeutisch ideal und kostenbewusst hochwertige Medikamente zur Behandlung von Eisenmangelerkrankungen zu verordnen. Davon profitieren viele Dialyse- oder Krebspatienten.
Die Abbildungen zeigen das ausgearbeitete Design für die Einzelpatientenansicht sowie einen Wireframe des Erstentwurfs der Thomas-Plot-Software für die Einzelpatientenansicht.