Zeigen, drehen, drücken - Das Bedienpanel der TRUMPF TruPulse

Ein benutzerfreundliches und innovatives Bedienpanel hat UID auf der Hannover Messe vom 16.-20. April 2007 vorgestellt. Die Bedienung des Festkörperlaser TruPulse von TRUMPF funktioniert über ein berührungsempfindliches Bedienpanel in Kombination mit einem Dreh-Drück-Knopf. Besucher des Themenstands "Mensch-Maschine-Interaktion" konnten sich vor Ort von dieser absoluten Neuheit überzeugen.

Die TruPulse von TRUMPF verschweißt kleinste Bauteile. Der Festkörperlaser ist beim Punktschweißen, Nahtschweißen, (Fein-)Schneiden und Bohren im Einsatz. Doch wie wurde die TruPulse an die Anforderungen der Nutzer angepasst?

Wie wurde die TruPulse benutzerzentriert gestaltet?

Zunächst haben Usability-Experten typischen Nutzern über die Schulter geschaut und deren Tätigkeiten mit ihnen diskutiert. Auf Grundlage dieser Informationen entwickelten die Spezialisten für Mensch-Maschine-Interaktion ein auf die TruPulse zugeschnittenes Bedienkonzept. Doch hatten sie die Nutzer richtig verstanden? Entsprach die Kombination von Touchscreen und Dreh-Drück-Knopf den Anforderungen? Um dies zu prüfen, wurde ein interaktiver Prototyp implementiert. Im Labor setzten die Usability Engineers diesen Prototyp dem kritischen Urteil repräsentativer Nutzer aus. So konnten die Experten verstehen, welche Schwachstellen die Oberfläche noch hatte. Auf Basis der erkannten Probleme optimierten die Usability-Engineers dann die Gestaltungslösungen.

Warum hat die TruPulse einen Dreh-Drück-Knopf?

Eine weitere Besonderheit macht die Bedienung des Festkörperlasers nicht nur nutzerfreundlich sondern innovativ: Die Kombination von Touchscreen und Dreh-Drück-Knopf ist bei einem Bedienpanel eine absolute Neuheit. Die befragten Nutzer äußerten den Wunsch, bei Werten wie Leistung oder Pulsdauer „ein bisschen mehr“ oder „ein bisschen weniger“ einzugeben. Stets begleiteten sie diese Forderung mit einer Handbewegung wie beim Drehen eines Reglers. Da man jedoch nicht auf die Vorteile eines berührungsempfindlichen Bedienpanels verzichten wollte, entschied man sich, einfach beides anzubieten: Bedienung per Fingerzeig und per Drehregler.

"Im praktischen Einsatz äußerst hilfreich."

Einen weiteren Nachteil des Touchscreens galt es zu berücksichtigen: Sind Nutzer gewohnt, zur Bedienung einen Knopf längere Zeit zu drücken, so vermissen sie dies beim Touchscreen. Durch die glatte Oberfläche ist kein haptisches Feedback möglich. Um dieses Defizit auszugleichen, erweiterten die Usability Engineers die Funktionalität des Dreh-Knopfs und machten ihn zum Dreh-Drück-Knopf. „Im praktischen Einsatz erweist sich diese Kombination als äußerst hilfreich. Die Bediener können Werte nun schnell selektieren und komfortabel einstellen. Insgesamt ein rundes Ergebnis“, so Andreas Beu, Manager Industry Solutions bei UID. Seit 2006 ist die TruPulse nun erfolgreich im Einsatz.

UID präsentierte sich vom 16.-20. April 2007 zum vierten Mail auf der Hannover Messe. Am Themenstand zur Interaktion von Mensch und Maschine drehte sich alles um das benutzerzentrierte Gestalten von Maschinen, Anlagen und industriellen Produkten.

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