Berufsbild Usability-Engineer: Andreas Beu plaudert für "karriere" aus dem Nähkästchen

Es gibt nur etwa 500 an der Zahl. Die meisten sind Quereinsteiger, denn eine spezielle Ausbildung oder einen Studiengang gibt es (noch) nicht. Vom Aussterben sind sie jedoch nicht bedroht. Im Gegenteil: Immer mehr Unternehmen zählen auf ihr Know-how. Die Rede ist von Usability-Experten. Einer davon ist Andreas Beu, Manager Industry Solutions bei der User Interface Design GmbH.

Dem jungen Job- und Wirtschaftsmagazin „karriere“ gibt er einen Einblick in die Welt eines Usability-Engineers. In der April-Ausgabe erläutert Beu die Einsatzgebiete eines Usability-Experten mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis. Da wäre zum Beispiel das klassische Handy, das mit einem Knopfdruck zum Schweigen gebracht werden soll. Oder eine Spezialsoftware für Apotheken. Sie greift dem Apotheker bei der Beratung seiner Kunden unter die Arme. „Der Apotheker muss sich mit dem Kunden unterhalten“, erklärt Beu im Interview, „und der soll möglichst nicht merken, dass er einige seiner Infos vom Bildschirm unter dem Verkaufstisch abliest.“

Um eine derartige Software zu entwickeln, muss man nicht Medizin studiert haben. Dafür braucht ein Usability-Experte einige andere Fähigkeiten, wie Andreas Beu in dem Artikel deutlich macht. Sich in den Benutzer hineinzuversetzen – das ist eines der besonderen Talente, die ein Usability-Experte mit sich bringen muss. Denn nicht nur Handys, sondern auch Schweißmaschinen sollen einfach zu bedienen sein. Einfühlungsvermögen und kommunikative Kompetenzen sind ebenso wichtig. Und Usability-Experten sind wahre Multitasker, denn „man muss sich wahnsinnig schnell in neue Branchen hineinversetzten“, so Beu.

Die wichtigsten Infos über das Berufsbild eines Usability-Engineers bringt „karriere“ am Ende des Interviews auf den Punkt. Wer mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten, Qualifikationen und Zukunftsaussichten erfahren möchte, sollte einen Blick in die April-Ausgabe des „karriere“-Magazins werfen.